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Der rot-weiße Stock

Seit Neujahr 2001 gibt es ein neues wichtiges Hilfsmittel für die Bewegung den Taubblinden in offenem Raum, auf den Straßen und Übergängen, und zwar rot-weißer Stock.

Die Rechtsverordnung No. 30/2001 Sb. des Verkehrministeriums, die am 31. Januar 2001 in Kraft getreten ist, und mit der die Strassenverkehrsregel geregelt werden, bewilligte eine Spezialbezeichnung der taubblinden Personen.

Bis zu diesem Tage haben die Taubblinden, d.h. Menschen, die gleichzeitig ihr Seh- und Hörvermögen teilweise oder ganz verloren haben, einen weißen Stock benutzt, der als Blindenbezeichnung gilt.

Dieser unzureichenden Bezeichnung zufolge ist es taubblinden Personen oft passiert, dass sie z.B. auf den Straßenübergängen auf die mündlichen Instruktionen der Autofahrer nicht reagiert haben, oder dass sie unangemessen auf die angebotene Hilfe reagiert haben. Dies führte zu Missverständnissen und die Sicherheit der Taubblinden war bedroht.

Dank dem Stock mit 100 mm breiten weißen und roten Streifen können sich jetzt die Taubblinden sicherer bewegen. Der rot-weiße Stock deutet unvermittelbar darauf, dass es sich um eine taubblinde Person handelt.

Die Kommunikation mit einer taubblinden Person ist zwar schwieriger, aber dank der Hilfe von Kompensationsmitteln kann man, auch ohne spezielle Alphabeten (z.B. Lorms Fingeralphabet) zu beherrschen, mit ihnen in Kontakt treten.

Beim Kontaktanknüpfen mit einer taubblinden Person ist es wichtig, sich nach den im Flugblatt angegebenen Grundprinzipien zu richten. (siehe Beilage)

Wir glauben, das der rot-weiße Stock das Selbstwusstseinsgefühl der taubblinden Bürgern stärkt und ihnen mehr Respekt von der Öffentlichkeit bringt.